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2. April 2006

affirmationen ~ über glaubenssätze die realität ändern

Filed under: heilung — rene lecoutre @ 10:00

affirmation sind positiv formulierte botschaften. eine mögliche affirmation ist zum beispiel: ich bin gesund. eine schöne affirmation, deren wirkung ziemlich gering sein kann, wenn man gerade krank ist.

einfach nur ein satz kreieren genügt nicht. der mensch besteht ja bekanntlich aus mehr als nur gedanken. wenn eine affirmation die bereiche gefühl und emotionen und auch die körperebene berührt, ist eine veränderung einfacher möglich.

die affirmation kann behilflich sein, den eigenen glauben auf die zukunft auszurichten. wenn ich feststellen sollte, daß alles um mich herum schrecklich ist und mir diese beobachtung immer häufiger gelingt, ;) habe ich meinen fokus auch nur auf die dinge um mich herum, die mir schrecklich erscheinen.

beispielsweise ist es draußen grau und regnerisch. das ganze schon seit tagen und ich bilde mir dazu vielleicht noch ein, daß das wetter an meinem miesepeter schuld ist. diesen zustand kann ich dann ordentlich intensivieren, indem ich ihn auch auf meine beziehung, mein freundeskreis, meine arbeit usw. ausweite. sollte dann einmal die sonne scheinen, kann ich mir gewiß machen, daß es bald wieder grau und regnerisch sein wird. :)

solche gedanken sind auf dauer langweilig. sie drehen sich immer im kreis. wenn ich aus diesem kreis ausbrechen möchte kann ich das zum beispiel mit einer affirmation tun (mir fällt gerade keine dazu ein, denn ich weiß ja, daß die sonne auch hinter den wolken scheint, und der regen ist mir ein freund). :)

hilfreich kann es da sein, auch etwas zu tun, was die affirmation physisch umsetzt. wenn ich eine formulierung gefunden habe, kann ich zum beispiel rausgehen und die schneeglöckchen vom welken laub befreien, so daß auch sie die sonne spüren können, wenn sie wieder scheint.

es ist wichtig, daß ich den fomulierten zustand auch wirklich leben will. wenn das nicht der fall ist, können sie nicht wirken, oder vielleicht einen mißzustand erzeugen!

affirmationen, die regelmäßig wiederholt werden, oder auf zettelchen geschrieben und an alle möglichen stellen im haus kleben, helfen sich zu erinnern, daß eine veränderung ansteht. die häufige wiederholung hat die selbe wirkung wie der ständig werbung und den nachrichten, daß alles immer schrecklicher wird. sie wirken im unterbewußtsein und erzeugen da eine unbewußte haltung. daher ist eine positive formulierung notwendig!

eine affirmation, die verneinten ist, kann genau das gegenteil bewirken. das unterbewußtsein versteht nur dinge, die es tun kann. es kann nicht nichts tun. wenn ich also einen satz kreiere, wie “ich bin nichtraucher”, dann versteht das unterbewußtsein “ich bin nicht raucher”.

ich weiß allerdings nicht, ob es möglich ist, diese funktion für sich zu nutzen. wenn ich mich beispielsweise unglücklich fühle, könnte ich mir sagen “ich bin nicht glücklich”. bringt das dann einen glücklicheren zustand mit sich?

affirmationen sind auch wünsche für eine besserung. man kann diese auch bei anderen menschen anwenden. wenn man ersteinmal selbst erlebt hat, wie kraftvoll die gedanken und der wörter sind, lädt es gerade zu ein, auch anderen ein positives sein zu wünschen.

doch weiß ich wirklich, ob der andere es gerade möchte? dafür gibt es die möglichkeit einer einfachen formulierung. man stellt der affirmation einfach die worte: “mögest du…” voran. das drückt eine variabilität aus und der andere kann sich entscheiden, ob er mag, daß zu sein, was man ihm wünscht.

eine schöne affirmation, die ich einmal bei einer yogastunde kennengelernt habe ist (hier ist auch ein mögen vorangestellt):


may the long time sunshine up on you,
all love surround you,
and the pure light within you,
guide your way on.

viel spaß beim experimentieren.

link: hygiene des sprechens oder die macht der worte bei elfengleich.com

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