es gibt viele wege einer angst zu begegnen ~ unvollendete gedanken.
wenn ich den mut habe mich meiner eigenen angst zu stellen, ihr zu begegnen, kann ich erkennen, welchen weg ich mir gewählt habe, dieser angst in diesem leben zu begegnen, und welche vermeidungsstrategien ich anwende.
einsamkeit ist ein zentrales thema im leben und sie zu verdecken, dafür gibt es soviele möglichkeiten, daß ich sie gar nicht alle aufschreiben mag.
gregg braden stellt in seinem buch “zwischen himmel und erde” die frage, ob wir ein physisches wesen sind, das eine spirituelle erfahrung macht, oder ob wir ein spirituelles wesen sind, das eine physische erfahrung macht.
wie auch immer jeder diese frage für sich beantwortet, zeigt sie einem selbst, wie er das leben wahrnimmt und erfährt. und menschen aus beiden “lagern der ansichten” nutzen oft die formulierung “daran habe ich gelernt…”.
das bringt mich dazu zu behaupten
, daß das leben ein weg des lernens ist, ein weg des lernens in beziehungen zu unseren mitmenschen, tieren, pflanzen und allem, was uns umgibt.
und so ist auch die einsamkeit eine kleine station auf dem weg, den wir beschreiten. hier können wir lernen uns aus dem kokon des verlassenssein zu öffnen, um das leben in seiner vielfältigkeit wahrzunehmen.
in welchen momenten ist man sich selbst bewußt? in welchen momenten spürt man seine eigene lebendigkeit und das dazu~zu~gehören, zu dem leben, das und jderzeit umgibt?
haben wir den mut jemanden von dieser angst zu erzählen, von dem, was wir denken, fühlen und empfinden? das ist ein schwieriger moment, denn es steht dem sich~einspinnen in einen kokon gegenüber. es ist ein öffnen und die frage hier ist: was habe ich zu verlieren, wenn ich das tue? habe ich die kraft?
vielleicht lautet eine bessere frage: was kann ich gewinnen?