so lautet die überschrift in dem buch “frag den buddha und geh den weg des herzens” von jack kornfield.

ich weiß nicht mehr, was er genau darin schreibt, doch diese zeile hat sich in mein gehirn geprägt.
den einen sitz einnehmen bedeutet für mich präsent zu sein, das vergangene in der vergangenheit zu lassen und alles zukünftige für die zukunft zu lassen.
der eine sitz, das ist da, wo ich gerade bin. hier in meinem raum, hier an meinem platz und jetzt in diesem augen~blick.
einfach dasein und wahrnehmen. hier an meinem platz kann ich den untergrund spüren. der untergrund ist die erde, die ich fühlen kann. mein körper ist aufrecht und mein kopf trohnt im himmel (aus der perspektive einer ameise
).
zwischen erde und himmel ist mein körper, in ihm wohne ich. ich kann wahrnehmen, wie ich ihn ganz ausfüle, wärme oder kälte ist zu spüren, vielleicht das schlagen meines herzens und jeder moment in diesem moment wird begleitet, von dem sanften strömen des atems.
der atem kann so vielfältig sein, wie die farben am himmel. der atem ist die verbindung von dem außen, um mich herum, zum innern, zu mir selbst.
das wahrnehmen des atems führt alle sinne zu mir. bei mir selbst sein, heißt eins sein. alleinsein
solch ein augenblick kann begleitet sein von gedanken und gefühlen, von regungen und bewegungen, und all das zusammen und noch ein quentchen mehr, bin ich selbst.
meinen fokus auf das selbst gelenkt, läßt mich erkennen, läßt mich meine ganzheit wahrnehmen.
ich habe den einen sitz eingenommen. ich habe das recht hier zu sein und hier bin ich. ich bin.
das ist meditation
[...] zur meditation und dem atem: wenn ich “den einen sitz einnehme“, ich mich also in meine bevorzugte meditationsstellung begebe, dann beschließe ich aus [...]
Pingback by meditation und atem - alleinsein.de — 11. Juni 2009 @ 04:05