neulich meinte ein bekannter in einem gespräch:
“die welt wird immer kälter”.
seine aussage habe ich durch eine positive ersetzt, denn
- das einspricht nicht meinem erleben,
- seit einstein wissen wir auch physikalisch, daß alles energie ist, und diese aussage darf durch wärme ersetzt werden,
- wir menschen besitzen einen freien willen und können uns aussuchen, was wir denken,
- unser denken bestimmt unser sein,
- über unsere gedanken beeinflussen wir auch die welt.
mir ist durchaus bewußt, daß wenn man sich das weltgeschehen über die medien anschaut, der eindruck enstehen kann, daß es immer kälter wird.
was kann man da tun? ~ vielleicht diese medien für sich abschalten? ~ wozu ist es gut, sich mit horrormeldungen den ganzen tag zu überfluten, wo wir doch nur so wenig zeit auf der erde verbringen? wozu ist es gut, sich täglich ein solches bild malen zu lassen, wo der mensch doch in liebe und glücklichsein ruhen möchte?
im nachblick auf das gespräch fiel mir auf, daß ich zu tun hatte, meiner “warmen energie” raum zu geben. was ich nicht tat war ihn zu fragen, ob er es gerne wärmer hätte und was genau er dafür tut.
mich interessiert, was du dafür tuste (liebe leserIn), daß es in unserer gemeinsamen welt wärmer wird? was machst du alles dafür, daß sich licht, liebe und ruhe in dir ausbreitet? was tust du für deine mitmenschen, für die pflanzen und tiere?
ich bin gespannt, auf viele kleine und große taten.
hmm…sehr interessanter Eintrag !
Bin leider auch der Meinung das die Welt immer kälter wird, alle sollten wieder mitanpacken damit es bergauf geht.
Kommentar by Lars — 16. Februar 2006 @ 23:17
ein erster schritt zu mehr wärme ist tatsächlich der verzicht auf die täglichen horromeldungen in den medien. wer sich tag täglich “negativen” bildern/medien aussetzt, wird leider selber von den kalten energien erfasst. so verstricken wir uns selber in den sumpf der angst, des hasses, der kälte.
meine schritte zu mehr wärme auf dieser welt sind:
- vegetarierin zu sein
- vertrauen, dass sich sehr viele menschen für die wärme einsetzen und ich nicht allein bin
- offene gespräche über die wärme wagen und zu wissen, dass ich heute nicht mehr als hexe verbrannt werde
übrigens war ich letzthin im kino und habe mir den schwedischen film “as it is in heaven” von kay pollack angesehen. der film wurde bereits 2004 produziert. eigentlich geht es in dem film über die macht der musik und wie musik die herzen öffnen kann. erstaunt war ich aber, wie offen das thema dargestellt wurde, dass sich die menschen wagen, sich gegenüber der kälte in vielfältiger form zu wehren und sich zur wärme hin bewegen. diesen film kann ich nur wärmstens empfehlen. vielleicht fällt dem einen oder anderen dann auf, dass sich tatsächlich immer mehr menschen für die wärme einsetzen?
Kommentar by alexandra — 17. Februar 2006 @ 12:03
@ hallo alexandra, danke für dein eintrag.
eines hast du in deiner auflistung mindestens vergessen, daß du ein weblog schreibst, daß sich auch dem thema widmet.
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 17. Februar 2006 @ 14:08
[...] ein kommentar auf den beitrag gutes tun ~ mehr wärme für die welt, erinnerte ich mich an meine geschichte zum symbol des tai chi und den polaritäten yin und yang. [...]
Pingback by tai chi ~ die einheit wahrnehmen — 17. Februar 2006 @ 14:09
Das Gefühl ausgenutzt zu werden ist….wenn man was für jemanden tut und nicht mal anerkennung gezeigt bekommt.Sondern vielleicht sogar wegen soetwas kritisiert wird….obwohl sie es vielleicht hätten besser selber tun sollen
Kommentar by Lars — 17. Februar 2006 @ 16:49
ich kenne das gefühl auch.
das leben ist zum lernen da. vielleicht kannst du ja mal ein wenig experimentieren. vielleicht versuchst du folgendes, oder dir fällt noch etwas anderes ein:
# wenn du das nächste mal etwas für einen anderen tust, mache es einfach, ohne ein dankeschön zu erwarten. ~ vielleicht kannst du dein handeln aus der blickrichtung sehen, daß es getan werden sollte. du warst zur richtigen zeit am richtigen ort und hast es einfach gemacht. punkt ~ dann machst du einfach mit deinem leben weiter.
# vielleicht schaust du dir selbst deine beweggründe ehrlich an. weshalb möchtest du etwas für einen anderen tun? weshalb möchtest du genau diese sache für einen anderen tun und keine andere? was erwartest du dafür von dem anderen? ist deine motivation dankbarkeit zu erhalten oder einfach dem anderen behilflich zu sein?
während meiner zeit als sozialarbeiter mußte ich lernen, daß es sinnlos ist jemanden zu helfen, wenn ihm nicht geholfen werden möchte. mache dinge kann man tun, manche nicht. wichtig ist das gespürt für den unterschied beider dinge.
einem alten menschen die kohlen hochzutragen oder im öffentlichen verkehr einen sitzplatz anzubieten, das macht man einfach. mir ist es allerdings auch schon passiert, daß die frau, die ich als oma klassifierte, sich dafür entrüstete, da sie sich noch nicht so alt fühlte.
Kommentar by rene lecoutre — 19. Februar 2006 @ 17:43
hmm hast schon recht @ Rene
ich glaube man sollte manchmal wirklich kein Dankeschön erwarten, aber dann und wann mal braucht man soetwas einfach find ich.
Halt mal ein Lob, ich glaub das schadet keinem.
Aber besonders bei seiner Freundin, kann man doch eigendlich erwarten das sie jedenfalls Dankbar ist, wenn man was für sie macht.
Aber Frauen denken glaub ich anders.
Kommentar by Lars — 21. Februar 2006 @ 23:46
da gibt es nämlich ein punktesystem, lars
wenn sie die wäsche täglich macht, und den abwasch und das essen kocht und noch arbeiten geht, dann hat sie 180 punkte.
und wenn du staubsaugst und arbeiten gehst, dann bist du im verhältnis zu ihr im minus.
anders gesagt, wenn sie lob und anerkennung für die ganze arbeit im haushalt bekommt, dann wird sie dir die auch zugestehen können.
ein leidiges problem in partnerschaften-
ich habe mal von einem fall gehört, da hat sie vor wut, weil er ihr nicht helfen wollte, ihn mit gemüse beschmissen und beschimpft, dass die polizei geholt werden musste, vielleicht hatte sie ihn auch mit dem messer traktiert.
wenn du ihr also etwas hilfst, kommt es wenigstens nicht soweit.
Kommentar by malzbier — 22. Februar 2006 @ 00:03
@ lars
eine ehrung und wertschätzung ist auf alle fälle angebracht und zusätzlich drückt man seine dankbarkeit aus. wenn du so keins bekommst, gebe ich dir einfach eine: ich belobige dich lars!
“aber frauen denken glaub ich anders” ~ da ist der glauben drin…
unsere welt erklärt uns ständig, daß die frauen und männer sich radikal unterscheiden. ich vermute, daß die frauen die welt einfach anders wahrnehmen, als die männer, wenn man das so pauschalisieren kann.
ich habe einmal von einem interessanten experiment gehört, daß an paaren durchgeführt wurden. ein partner sollte das wiedergeben, was der andere gesagt hat. das ergebnis war, daß es im durchschnitt fünf versuche brauchte, um die aussage exakt wiederzugeben.
ich habe das im selbstversuch ausprobiert, beziehungsweise versucht es zu wiederholen: “du meinst also das… und das…”.
ich kam auf 2 bis 3 versuche. interessant finde ich daran, daß wenn man den partner in einer sache nicht wirklich versteht, sich darauf immer weitere mißverständnisse und entfernungen aufbauen.
@malzbier
du hast wahrscheinlich bei deiner rechnung vergessen, daß ein mann schon mit 300 punkten von natur aus ins punkte~rennen geht.
die messergeschichte ist auf alle fälle eine gute motivation dem partner zu helfen.
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 22. Februar 2006 @ 10:36
Meine Beiträge für mehr Wärme und Liebe in der Welt sind folgende:
— ich lebe vegan, dh. ich verwende für meine Nahrung keine Produkte von Tieren einschl. Honig.
–bei Pflanzl. Nahrung bevorzuge ich Früchte , Samen u.blüten von Pflanzen allerdings nicht nur , aber ich gehe bewußt damit um.
—ich begegne meiner Umwelt mit Liebe, jeden tag mit etwas mehr liebe. Ich liebe einfach und bin ich.
–Seit Jahren gebe ich Reiki ( 1.Grad) durch Handauflegen weiter( natürlich kostenlos) Seit 2 Monaten (mit 2. Grad) versende ich Reiki an Menschen, die mir zu verstehen gegeben haben, dass sie gerne diese Energie erhalten würden.
—ich versuche, die Menschen dazu zu gewinnen auf die Haltung von Haustieren und auf die Züchtung von Haustieren zu verzichten, da es das Selbstbestimmungsrecht eines Lebewesens auf ein eigenes Leben verhindert
–da die vermehrte Haltung von Hunden und Katzen vor allem bei älteren Menschen immer mehr um sich greift, versuche ich mit Kontakten zu älteren Menschen dem entgegenzuwirken.
–ich habe ein sehr wirksames Mittel für mehr Wärme und Liebe in der Welt:
ich verschenke kleine Herzen aus schönem schmeichelndem warmem Holz(Handschmeichler) von ganz klein bis groß( ca. 8-10cm) es finden sich hierfür unendlich viele Anlässe. Ich liefere Gemüsekisten aus jede Woche und ich habe ein paar schöne Herzen, die immer für eine Woche bei den Kunden bleiben”mit Wärme und Liebe gefüllt” “Herzen auf Wanderschaft” für 1 Woche und dann nehme ich sie wieder mit und gebe sie an die nächste Familie weiter. An unserem Wochenmarkt sind wir vier Mitarbeiter und geben ein Herz jede Woche einem anderen Mitarbeiter mit heim. Beim nächsten Mal bringt er es wieder mit und gibt es einem anderen. Meine Frau hat ein sehr schönes, das es immer zu ihrem Treffen mit ihren zwei Freundinnen mitnimmt und es an eine davon weitergibt bis zum nächsten Treffen, so geht es immer reihum. Ein Herz wird dieses Jahr zwischendurch eine Reise nach Afrika machen und dort einen Monat bleiben und dort mit Liebe und Gedanken von dort aufgeladen wieder zurückkehren. und ich werde noch viele auf die Reise schicken. Alle Menschen, die bisher damit in Berührung kamen waren von der Energie dieser Herzen überwältigt und von der Idee berührt.
– nachdem ich in einem Flohmarktkarton ein Buch über “Emanuel” “zufällig” entdeckt habe, der die Liebe predigt, versuche ich diesen Weg zu gehen, —-zu lieben, mit jedem Tag mehr zu lieben, in gleichem Maß an Angst zu verlieren, bis nur noch Liebe da ist.
–und diese Liebe wird sich unaufhaltsam um mich herum verbreiten.
– zum Schluß noch ein Spruch von mir:
bereits der Gedanke an einen lieben Menschen , vermag ein Lächeln in Dein Herz zu zaubern.
liebe Grüsse, fuereinLaecheln
Kommentar by fuereinLaecheln — 27. Februar 2006 @ 18:02
hallo “für ein lächeln”,
danke für deinen eintrag und deinen beitrag für die welt!
deine anregungen sind mir sehr sympatisch.
das herz, das auf reisen geht, gefällt mir sehr. ~ manchmal braucht der mensch etwas zum anfassen, daß er weiß, daß es existiert, und da ist ein handschmeichler etwas sehr schönes.
ein kleine anmerkung zu deinem abschlußspruch: und der liebe gedanke erreicht den menschen, vielleicht, wie ein warmer mantel, der sich um ihn legt…
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 2. März 2006 @ 19:41
[...] Wir hatten anschliessend eine kleine, angenehme und lustige Feier. Eher etwas von der ruhigen Sorte. Keine laute Musik, kein Besäufnis, keine lauten Stimmen. Ich habe mich sehr glücklich gefühlt, mit 22 netten Menschen einen speziellen Abend verbringen zu dürfen. Den Gästen hat es auch sehr gefallen. Meinen Gästen danke ich ganz herzlich für ihr Kommen. Wahrscheinlich war das wieder eine Beitrag zu mehr Wärme…. Wahrscheinlich werden wir alle etwas älter, sentimentaler und freuen uns eher über die Zwischentöne, über ein wärmendes Feuer, ein schönes Gespräch, ein feines (vegetarisches) Essen oder ein Glas Wein, als über eine laute Party mit Alkohol-Schwemme und schlechten Witzen…. [...]
Pingback by Elfengleich.com » Blog Archive » Die Freude, mit Menschen zusammen zu sein — 4. März 2006 @ 18:03
Ich tue Gutes, jetzt in der Weihnachtszeit. Das ist mein ganz persönlicher Adventskalender: Jeden Tag tue ich etwas Gutes. Etwas kleines, aber etwas Gutes. Gestern zum Beispiel legte ich dem afrikanischen Trommelspieler 2 € (!) hin, vorgestern stellte ich heimlich Schokolade und Tannenzweige vor die Haustüren in unserem Haus usw. Das ist für mich gutes tun. Wärme verbreiten. Freude schenken. ein Lächeln auf Gesichter zaubern.
Kommentar by Engel — 7. Dezember 2006 @ 20:42
das macht ja auch einen engel aus…
Kommentar by rene lecoutre — 13. Dezember 2006 @ 01:10
Einem Menschen etwas Gutes tun, ihm im Kampf um’s Überleben zu unterstützen, beschleunigt die vom Menschen verursachte Verwandlung der Erde in einen unbewohnbaren Planeten.
Kommentar by Dinosaurier — 30. Dezember 2007 @ 21:21