das anhaften ist ein begriff, der mir im deutschen sprachgebrauch nicht geläufig ist. im buddhismus hat er ein bedeutung bei dem thema liebe. der buddhismus unterscheidet sehr schön die liebe und das anhaften.
liebe bedeutet im buddhismus, daß man ein offenes herz hat, sich berühren läßt und von liebe erfüllt ist.
in liebe sein bedeutet, daß man keinen mangel leidet. in liebe sein heißt vom glück erfüllt zu sein. es ist vielleicht wie mit einem wassereimer der überläuft. das überlaufen ist dann die liebe, die dem anderen bedingungslos gegeben wird.
als anhaften wird der zustand angesehen, wo der mensch einen inneren mangel hat und daran leidet. er braucht andere dinge, menschen und vor allem einen partner, der diesen mangel ausfüllen soll. der mangel wird oft als leere empfunden, ein einsam sein.
die leere und den mangel kann man auf verschiedene wege überdecken, beispielsweise mit einem neuem technischen spielzeug, oder einem interessanten menschen, den man auf einer party kennenlernt, oder auch wenn man verliebt auf einer rosaroten wolke schwebt.
doch nach einer zeit ist das neue verbraucht und der mangel ist wieder zu spüren. dem kann man mit neuen errungenschaften begegnen, die aber wieder nur eine zeit lang die leere überdecken, und es entsteht ein komischer kreislauf. ~ das ist vermutlich eine ursache des konsum~wahns in unserer gesellschaft. ~
der mangel, das gefühl der leere, ist oft verbunden mit unbewußten vorderung an unsere partner im leben, diesen wieder auszugleichen, sei es in einer liebes~beziehung, im freundeskreis oder in der familie. “sie sind dafür zuständig”, wie wir wir uns fühlen. man braucht den anderen, um selbst glücklich zu sein und keine leere zu verspüren ist das anhaften. aus dem brauchen wird dabei ein ver~brauchen…
dem mangel kann man auch heilsam begegnen. es ist natürlich ganz einfach.
man schaut sich die ganze sache einfach einmal an. sich der leere in sich selbst zu stellen und das anhaften zu verstehen, ist ein erster schritt, auf dem weg des lernens, wie wir “den wassereimer” durch unsere eigene kraft wieder auffüllen können.
manchmal ist das verstehen schwierig oder scheint gar nicht möglich. dann ist es zeit sich hilfe zu holen. eine hilfe kann zum beispiel das buch “hoch wie der himmel, tief wie die erde ~ meditationen zu liebe, beziehungen und arbeit” sein. in ihrem buch schreibt sylvia wetzel auch über die unterscheidung von liebe und anhaften:
- liebe entspringt innerem reichtum, während anhaftung durch inneren mangel entsteht.
- liebe sieht die geliebte person realistisch, sie erkennt und liebt auch ihre schwächen, während anhaftung durch eine rosarote brille schaut.
- liebe nimmt stetig zu, während anhaftung heftig schwankt und in haß oder gleichgültigkeit umschlagen kann.
- liebe tut gut und anhaftung tut weh.
quelle: sylvia wetzel
ein sehr schönes buch, daß ich gerne weiterempfehle.
sylvia wetzel beschreibt viele alltägliche dinge, die uns das leben an hand der buddhistischen sichtweise veranschaulichen. das buch ist angereichert mit zahlreichen übungen und überlegungen, die im täglichen leben hilfreich sind, das eigene leben lebenswerter zu gestalten und zu lernen, “den wassereimer selbst wieder aufzufüllen”.
ein schönes daran ist: es ist verständlich und hilfreich, auch ohne dem buddhistischen glauben anzugehören.
auf dem weg des lernens, uns von anhaftungen zu befreien, lernen wir auch, wie wir ein ganzes werden. dann entsteht in unseren beziehungen ein gesundes miteinander.
wenn wir verstehen, was liebe ist und uns ihr öffnen, befreien wir uns nicht nur von den anhaftungen, sondern können anderen auch von dieser kraft etwas abgeben.
jemanden aus tiefsten herzen zu lieben, bedeutet ihm eine hilfe zu sein, wenn er sie bedarf, um seinen eigenen weg zu gehen. in liebe sein heißt, seine schönheit wahrzunehmen und zu verstehen, warum er so ist, wie er ist. wenn wir in liebe sind, werden wir den anderen schmerzfrei seinen weg gehen lassen, auch wenn es heißt, daß sich die gemeinsamen wege nun trennen.
anmerkung: meine gedanken habe ich in den text knapp umrissen, doch momentan bin ich noch unzufrieden. mir fehlt das fließen und das runde an ihm. vielleicht hats du ein paar anregungen, wie er sich entwickeln könnte?
Zum Begriff “Anhaften” aus buddhistischer Sicht fand ich folgendes:
Die Gruppen des Anhaftens
Nun ist es nach buddhistischer Auffassung beim Menschen und all den anderen Lebewesen genau so. Es verbleibt uns nur festzustellen, welche Dinge denn den Menschen eben zu dem machen was er ist. Es sind die fünf Gruppen, näher: die fünf Gruppen des Anhaftens. In der 44. Rede des MaJhima Nikaya lesen wir:
“Da nun begab sich Visakho, ein Anhänger, zur Nonne Dhammadinna, begrüsste sie höflich und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach nun der Anhänger Visakho zur Nonne Dhammadinna also: Die Persönlichkeit, heisst es, Ehrwürdige; was hat denn wohl der Erhabene gesagt, Ehrwürdige, dass die Persönlichkeit sei?
Die fünf Stücke des Anhangens sind die Persönlichkeit, hat der Erhabene gesagt, Bruder Visakho, als da ist ein Stück Anhangen an der Form, ein Stück Anhangen am Gefühl, ein Stück Anhangen an der Wahrnehmung, ein Stück Anhangen an der Gestaltung, ein Stück Anhangen am Bewusstsein. Diese fünf Stücke des Anhangens, Bruder Visakho, sind die Persönlichkeit, hat der Erhabene gesagt.”
Und in der 22. Rede des Sam. Nikaya sagt der Buddha:
„Was es da, ihr Mönche, irgend an körperlicher Form gibt, irgend an Empfindung, an Wahrnehmung, an Gemütsregungen, an Bewusstsein gibt, vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, hässlich oder schön, fern oder nahe: das nennt man die Gruppe der körperlichen Form, der Empfindung, der Wahrnehmung, der Gestaltungen, des Bewusstseins.”
Aus diesen Gruppen also besteht der Mensch, und sie umschließen tatsächlich alles, was zu seiner Gesamterscheinung gehört: alles Körperliche oder formhaft Gestaltete, alles was irgendwie empfunden werden kann, sei es freudvoll, leidvoll oder indifferent, alles mit den Sinnen Wahmehmbare, alle möglichen physischen und psychischen Gestaltungen und alle Bewusstseinsmöglichkeiten, die sich aus dem Gebrauch der Sinnesorgane, einschließlich des Denkorgans, ergeben. Das Zusammenwirken dieser fünf Gruppen ist das, was wir unter dem Namen “Mensch”, “Person”, verstehen. Dieses Wirken aber ist karmisch bedingt.
Unter Frauen und Buddhismus gibt es je einen Vortrag von Sylvia Wetzel und Sylvia Kolk.
http://www.frauenundbuddhismus.de/hoeren/hoeren.html
Es geht um Mitgefühl und um Wut und Klarheit.
Ist sehr interessant da mal reinzuhören. Auch als Nicht-Buddhist.
Gruss
Malzbier
Kommentar by malzbier — 21. Februar 2006 @ 12:05
[...] und da habe ich auch schon einmal etwas über den Buddhismus gehört und bin bei der Suche nach Liebe und Schmerz fündig geworden. als anhaften wird der zustand angesehen, wo der mensch einen inneren mangel hat [...]
Pingback by maxximal.de : Blog Archive : Wenn es weh tut, ist es keine Liebe — 8. Juni 2007 @ 09:34
Was steht hinter all dem, auch hinter den Versuchen der Erklärungen, egal ob aus Glaubenswelten, Büchern oder oder … doch nur der Versuch, irgendwie klarzukommen mit der Tatsache, daß der Mensch ein Mensch ist, daß Einsamkeit weh tut und Angst macht und das all das nicht schön ist und daß das, und zwar nur das die einzige Wahrheit ist. Würde, könnte Mensch sie so annehmen und sagen, nirgend stand geschrieben, daß Leben schön ist, auch das nicht schöne ist Leben, gleich dem Schönen, entfernte man also das Duale, so wäre es, was es ist – ein Zustand, der den Menschen ausmacht, der Teil von ihm ist wie jede andere Sehnsucht. Ein Schmerz, den man fühlt und zu dem man nur sagen kann, ja so ist es.
Kommentar by moment — 18. Juni 2007 @ 21:13
hallo moment,
in der dualität die dualität zu entfernen kann sich schwierig anstellen. wenn ich in der dualität bin, kann ich mir, so wie du es sagst, das schöne oder den schmerz ansehen. ich kann in einen dieser beiden zustände reingehen, ihn als alleinigen annehmen und mich sogar häuslich darin einrichten, wenn ich mag.
meinen blickwinkel auf ein objekt kann ich durch eine änderung meiner position ändern. das ist mit den gefühlen nicht so einfach. empfinde ich schmerz, kann ich nicht sagen: ich fühle jetzt freude, denn das ist mental. es ist aber möglich zu lernen, beides wahrzunehmen, ohne das zu sein, oder sich womöglich häuslich darin einzurichten.
das prinzip von yin und yang… in jedem ist das andere enthalten, und doch ist das ganze symbol mehr, als diese beide teile (tai chi).
es ist möglich diese ganzheit zu erfahren, und vielleicht ist allein der schmerz, oder das ständige auf und ab, heute freude und morgen trauer, der motor, der uns dahin bringen kann?
liebe grüße rene
Kommentar by rene lecoutre — 18. Juni 2007 @ 23:16
Hallo Rene,
>empfinde ich schmerz, kann ich nicht sagen: ich fühle jetzt freude, denn das ist mental.
Warum soll man Beides wahrnehmen, wenn das eine grade da ist. Genau da beginnt schreckliches Leiden. Wo man versucht, etwas anders zu machen, zu fühlen, als es mit all seinem Sein ist.
Liebe Grüße
moment
Kommentar by moment — 19. Juni 2007 @ 21:59
Hallo Rene,
zu Deine Zeilen…empfinde ich Schmerz, kann ich nicht sagen: ich fühle jetzt freude, denn das ist mental…
Ja. Und es würde auch keinen Sinn machen. Wenn ich Schmerz empfinde, empfinde ich Schmerz. Ich bin Schmerz. Alles in mir ist Schmerz. Nichts daran ändern. Nicht anderes einreden. Mir mit (nicht trotz) des Schmerzes wohl tun. Ein wenig aufpassen, daß ich meinen Alltag, jeden Moment, den ich zu erledigen habe, erledige. Vielleicht etwas sanfter. Etwas milder. In Schmerz. Mit Schmerz. Und wenn der Schmerz wieder geht, lebe ich ebenso weiter. Und wenn er bleibt, umarme ich ihn. Und wenn er wieder kommt, heiße ich ihn willkommen. Nicht minder, als ich Freude willkommen hieße. Das ist gelebte Wahrheit. Und für die meisten graue Theorie, weil sie es mit dem Kopf versuchen.
Zu Deinen Zeilen…es ist aber möglich zu lernen, beides wahrzunehmen…
Warum soll man Beides wahrnehmen, wenn das eine grade da ist. Genau da beginnt weiteres Leiden. Wo man versucht, etwas anders zu machen, zu fühlen, als es mit all seinem Sein ist.
Liebe Grüße
moment
Kommentar by moment — 19. Juni 2007 @ 22:03
hallo moment,
du sagst:
>Warum soll man Beides wahrnehmen, wenn das eine
>grade da ist. Genau da beginnt schreckliches Leiden.
>Wo man versucht, etwas anders zu machen, zu fühlen,
>als es mit all seinem Sein ist.
naja, ich habe ganz oben über diese einheit geschrieben, das anhaften, den schmerz und die liebe. man ‘soll’ nicht beides wahrnehmen. man ‘kann’ es tun, wenn man will. ich meinte, daß man manchmal nicht die freiheit hat zu tun was man will. empfinde ich schmerz, habe ich schmerz. doch ich bin nicht schmerz!
ich kann den fokus auf den schmerz richten und ihm soviel energie geben, das er mein ein und alles ist.
wenn ich möchte, dann denke ich vielleicht, ich wäre schmerz, weil es sich so anfühlt, doch da sind immer noch andere gefühle, also bin ich auch das, oder vielleicht sogar viel mehr?
man soll nicht! man kann die dualität wahrnehmen, beide seiten, dieses auf und ab darin… einheit.
ich bin mit dem buddhismus nicht ganz so vertraut, doch, da ich den oben auch erwähne, ich glaube sie nennen diesen zustand frei sein vom leiden. warum soll ich einen schmerz umarmen( habe ich auch einmal ausgiebig gemacht, so zum ausprobieren
fühlt sich nicht gut an
)?
wenn ich mir einen knochen gebrochen habe und physischen schmerz habe, gehe ich zum arzt und laß das behen. nebenbei versuche ich herauszufinden, weshalb ich mir das wohl angetan habe. so gehe ich auch mit anderen schmerzen um, ebenso mit der “kategorie” die ich deinen zeilen entnehme. hier ist meist nicht so einfach, da es um tieferes lernen geht.
so sehe ich das.
ich verstehe was du meinst mit dem annehmen eines schmerzens. das kann ich, warum sollte ich mich auch belügen und mir einreden, es wäre alles schmerzfrei? doch nach annehmen kommt verstehen und darauf ein aufwiedersehen. denn wenn ich verstanden habe brauche ich nicht mehr und es geht von ganz allein. und wenn ich alles verstanden habe, vermute ich, gibt es diese erwähnt einheit. und wenn ich dann noch zeit habe, schreibe ich hier manchmal darüber.
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 19. Juni 2007 @ 23:18
Guten Morgen Rene,
ja, ich weis auch, was Du meinst
Nur eines sehe ich ganz anders.
Deine Zeilen:
wenn ich verstanden habe brauche ich nicht mehr und es geht von ganz allein. und wenn ich alles verstanden habe, vermute ich, gibt es diese erwähnt einheit.
Ich habe noch nicht erlebt, auch nur einen Milimeter weitergehen zu können, nur weil ich etwas verstanden habe. Ob ich etwas verstehe, ist meinem Herzen egal. Es sind zwei Ebenen. Das eine ist Gehirn (der ewige Redner, gebaut durch viele Bausteine von aussen) und das andere, Elementare, das ist das, welches innere Wege möglich macht. Der Verstand mag helfen, aber so sehr ich etwas verstehen mag, meine Trauer über etwas, oder mein Schmerz dazu, verändert sich um keine Nuance, nur weil ich verstehe, wie es kam. Das Verstehen kann mir, wenn überhaupt, nur helfen, beim nächsten mal (vielleicht) nicht exakt den gleichen Fehler zu machen … doch auch das ist Theorie, denn Gefühle sind Gefühle. Und kein Verstand. Nur weil ich denke, ich habe keine Trauer mehr, geht meine wahre Trauer, die in der Seele nicht weg. Un dnur weil mein verstand denkt, beim nächsten mal, bist nicht so traurig, ändert sich mein meine Traurigkeit beim nächsten mal nicht.
Liebe Grüße
moment
ps: und es ist schön, daß Du den Raum zum Schreiben hier findest. schön für mich.
Kommentar by moment — 20. Juni 2007 @ 10:10
hallo moment,
ja, raum ist hier vorhanden.
(die anonymität ist aber auch ein feiner schutz was?
)
klar, wenn ich denke ich bin glücklich, obwohl ich mich unglücklich fühle, dann ist es mit dem glück so eine sache… und es ist ziemlich sicher, daß ich keinen millimeter weiterkomme. da stimme ich dir zu.
in solch einem moment
hat mir einmal ein geistheiler weitergeholfen. wenns dich interessiert:
du kennst es sicherlich, daß freunde, bekannte ect. nette ratschläge haben, doch die sind meist wirkungslos, da man seine eigene lösung finden muß, seinen weg, mit diesem thema umzugehen. dieses finden, das ausprobieren ist oft der lernaspekt, der grund, weshalb man auf der erde ist…
wenn ich in meiner mitte bin, das heißt körper/geist/seele sind im einklang, dann finde ich eine lösung, um weiterzugehen. dieses im-einklang-sein kann man erlernen…
einen schönen sonntag dir
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 24. Juni 2007 @ 18:38
Hallo René,
was Du schreibst ist sehr schön und deckt sich genau mit dem, das ich in der letzten Zeit erlebe. Drei Jahre schmerzvollste Beziehung, aus der ich mich nicht lösen konnte. Drei Jahre Arbeit, die sich gelohnt hat. Das Schlüsselerlebnis kam auf einer Bergtour, die ich alleine durchführte. Es war wolkig und oben am Gipfel war alles in Nebel gehüllt. Kein Laut war zu hören… Nichts hat mir gefehlt, keine Sehnsucht den Augenblick vergällt, kein Wunsch mein Herz beschwert.. Hier war das absolute Nichts und dieses gab mir ein Gefühl von Unbeschwertheit und vollkommenem Glück. Kurze Zeit später lichtete sich der Nebel, der Blick ins Tal wurde frei und auch auf die benachbarten Gipfel. So schön muss wohl auch der Tod sein, wenn wir ihn nicht als Bedrohung, sondern als etwas Großes sehen, das uns in uns selbst und zu Gott führt.
Eleonora
Kommentar by Eleonora — 18. Juli 2007 @ 09:43
hallo eleonora,
es freut mich von deiner erfahrung zu hören. schön, daß du diesen frieden in deiner lebendigkeit erfahren und genießen konntest. nach meiner erfahrung gesellen sich dazu gerne noch weitere momente…
mögen sie dich begleiten.
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 18. Juli 2007 @ 23:28
Erst einmal ein herzliches Hallo an alle, da ich so als Frischling hier reinplatze und gleich den mund aufreissen werde.
Du schreibst als Abschluss, dass Dir das Runde am Text fehlt.
Wenn ich diesen Text lese, scheinen die meisten und wichtigsten Aspekte erwähnt zu werden.
Könnte es sein, dass das Runde, welches Du vermisst, dadurch entsteht, dass es für Dein Bewustsein keine Theorie mehr ist? Dass die Anhaftung an diese Gedanken, Dich daran hindern ES zu sein?
Anhaftung empfinde ich immer wieder, wenn ich etwas verstehen lernen begreiffen möchte. Wenn ich von einem Punkt der Unwissenheit des Unglickseins der Einsamkeit weg möchte. Weg an einen Ort wo ich weiser oder sonst was bin.
Irgendwann holt mich dann mein Sein wieder ein und darin ist gar keine Anhaftung möglich, weil es kein Mich gibt, bloss Sein.
Kommentar by Seelenleerer — 20. August 2007 @ 22:57
hallo roger,
mit heutigen augen gelesen gefällt mir der text viel besser, als vor anderthalb jahren.
das was ihn für mich nicht rund macht ist wohl der aspekt, daß er nur eine einleitung ist. man kann sich lesend nur mental damit auseinandersetzen, doch wenn man vielleicht gerade eine trennung erlebt hat, muß er auf emotionaler ebene nicht unbedingt eine hilfe sein.
mit dem bewußtsein kann ich wohl bestätigen.
beim nachdenken übers anhaften stelle ich fest, daß es echt ein gutes wort ist. es beschreibt den zustand sehr schön, und bildlich, daß es einen hindert weg zu kommen, so wie du es beschreibst (anhaften nicht nur bei der liebe).
wenn es dieses sein gibt, ich darin eingetaucht bin, wie kann ich es wahrnehmen, wenn es kein mich gibt? ist es nicht sogar möglich, daß das “bloss Sein” auch schon eine anhaftung sein kann? ~ ich vermute darauf begründen sich kritiker der esoterik, daß der mensch plötzlich so supererleuchtet ist, “erleuchtung als anhaftung” ~ was für ein schöner buchtitel.
ich habe gerade die vorstellung, daß es eine form geben muß, in dem falle mein ich, um eine erfahrung zu machen(ach diese müsse immer
). das “ich” ist der bezugsrahmen, in dem das sein überhaupt erst wahrgenommen werden kann. und hier liegt auch die möglichkeit anhaftung wahrzunehmen(durch die form), vielleicht um sich dann davon zu lösen, oder zu ändern , sich zu erweitern, um dann vielleicht die größe und schönheit des lebens zu atmen.
um zum thema zurückzukommen. wenn ich feststelle, daß beispielsweise eine liebesbeziehung auf anhaftung beruht, oder von ihr gerade geprägt ist, heißt das ja noch lange nicht, daß ich mich von der beziehung verabschieden muß. es besteht ja durchaus die möglichkeit, das anhaften zu transformieren. ~ na und da hätte ich damals wohl gerne weitergeschrieben, und selbst heute endet hier der beitrag.
lieben gruß rene
Kommentar by rene lecoutre — 21. August 2007 @ 11:16
Was hättest Du denn gern weiter geschrieben?
Und woher weisst Du meinen Namen (staun!)
Klar, schon Laotse sagte, dass das Toa, welches sich beschreiben lasse, nicht das Toa sei, welches er meine. Aber ich kenne einen zustand, in welchem es eben kein ich mehr gibt, dass noch etwas will. Weder erklären, noch eine Richtung vorgeben und auch nicht, dass es ewig dauert. Also etwas indem ich einfach bin.
Keine Ahnung ob das nun Erlcuhtung ist, oder nicht, was auch egal ist in diesem Moment. Auf jeden Fall spüre ich dort keine Anhaftung, weil es kein ich gibt, das haften könnte.
Aber das ich als Bezugsrahmen finde ich gefährlich, denn was geschieht, wenn das vorgefundene grösser als mein ich ist? Platzt es dann, oder schränke ich das Gefundene ein? Das ich als Startpunkt, quasi ein 10 Meterturm, von dem ich wegspringen kann, weil mein Vertrauen gross genug ist, gefällt mir als erklärung schon besser.
Bloss wenn dann dieser Punkt erreicht ist, greifft jede Erklärung ins Leere.
Kommentar by Seelenleerer — 22. August 2007 @ 01:51
hallo roger,
wenn wir schon bei erleuchtung sind, dann sollte ich ja zumindestens deinen namen kennen.
weitergeschrieben hätte ich gerne, wie man sich ganz praktisch mit dem anhaften auseinandersetzen kann, doch das wird vermutlich ein wälzer, und oft finde ich nichteinmal zeit einen kommentar zu beantworten.
mit der form ist lediglich das gemeint was du als “indem ich einfach bin” beschreibst. ich weiß, du meinst damit nicht das eingeschränkte ich, ego ect. es ist das was wahrnimmt, daß es einfach nur ist, das ist die form (schicker moment
).
doch ist es nicht auch die selbe form, die wahrnimmt, daß man von allem getrennt ist, das leben bitter ist, und sowieso und überhaupt…? hat sich da nicht nur einfach der zustand verändert, oder der eindruck der wahrnehmung?
(form – bezugsrahmen – siehe heilige geometrie, ausführlich in “die blume des lebens” dargestellt.)
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 22. August 2007 @ 20:59
Ach daher weht der Wind. Ist schlicht und einfach ein Lampengeschäft, wenn Du schon mal drauf warst, wirst Du es erkennen
Für mein Empfinden ist da schon ein Unterschied zwischen diesen beiden Zuständen. Wobei dieser Unterschied sicher nicht trennend oder wertend gemeint ist. Die Gemeinsamkeit der Pole besteht darin, dass ich den einen am besten begegne, indem ich ihn umarme und den anderen am längsten aushalte, wenn ich ihn ganz loslasse. Darin ist eine starke Beziehung zwischen diesen Polen.
Der Unterschied für mich, liegt dort, wo ich im einen noch eine Sehnsucht wahrnehme und im anderen eben keine Anhaftung mehr spüre. Ob dies nun bloss eingebildet ist, oder einen Rahmen darstellt, kann ich weder mit Bestimmtheit verneinen, noch bejahen, weil ich dann enfach bin.
Kann es in Worten nicht besser ausdrücken.
Deine Gedanken zum umsetzen wären schon echt spannend. wieso willst du sie mit uns nicht teilen?
PS: Das schicke, wie Du es nennst, ist der Teil, den ich am einfachsten loslase und das bittere gilt es zu umarmen.
Kommentar by Seelenleerer — 23. August 2007 @ 00:34
lampengeschäft ist gut.
jenau, beide pole sind in mir, wahrnehmbar, integrierbar… und wenns geschafft, dann beginnt vermutlich eine neue reise…
ich bin jetzt ein paar wochen unterwegs und habe vielleicht zeit, mir gedanken zu machen. ob dazu, werde ich sehen. was neues zu lesen, das wird es bestimmt geben.
ieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 23. August 2007 @ 19:50
Jetzt ENTtäuscht Du mich aber.
Du vergeudest Dein unterwegs Sein mit Gedanken [img]http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/e055.gif[/img]
und dann setzt Du noch eine obendaruf und liest.
Warum nicht gleich noch [img]http://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a055.gif[/img]
Lass dich doch mal in dich selber fallen,
völlig gedankenverloren….
PS: Viel [img]http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/r025.gif[/img] mit was auch immer.
Kommentar by Seelenleerer — 24. August 2007 @ 03:15
Diese strenge Unterscheidung zwischen guter, gebender Liebe und schlechtem, nehmendem “Anhaften” ist doch Unsinn. Liebe ist immer geben und nehmen, und man sollte sich m.E. nicht einreden daß das “nehmen” dabei grundsätzlich schlecht ist, jedenfalls dann, wenn man den anderen nicht ausnutzt und ihn mit seinen Bedürfnissen wahrnimmt und akzeptiert.
Kommentar by Stefan — 29. März 2008 @ 06:24
Hallo Stefan
Wer sagt, dass Liebe geben, ausschliesst diese auch an zu nehmen?
Liebe ist immer ein Fluss in beide Richtungen.
Den anderen ausnutzen und seine Bedürfnis übersehen entsteht aus dem Anhaften.
Denn anhaften kann man nur an seinem eigenen Ego
und neben Dem ist kein Platz für andere Menschen.
Kommentar by SeelenLeerer — 2. April 2008 @ 01:07
Hallo Ihr beiden,
wie wäre es,wenn meine Behauptung:
Die menschliche Liebe ist nur dazu bestimmt die Liebe zu sich selbst -und damit zu Gott- zu erkennen.(Ego?)
Der “Liebende” vergöttert an dem Geliebten den Anteil den er in sich selbst nicht glaubt zu haben.
Wer an gut und schlecht glaubt, der erlebt es auch,er bewertet und wird bewertet.
einfach stimmig ist weil ich sie als meine Wahrheit anerkenne.
Glaubt ihr an ein höheres bewertendes Wesen?Ich,also ego,nicht.
Wir sollten uns auch davon befreien.
Liebe Grüße
Gina
Kommentar by gina — 17. Mai 2008 @ 16:37
Hallo Gina
Wunderschöne Beschreibung.
Bloss um das Wort Ego spinnen sich meist andere Gerüchte.
Kommentar by SeelenLeerer — 19. Mai 2008 @ 23:14
liebe gina,
danke für deine schöne beschreibung!
so richtig kann ich mir ein höhere bewertendes wesen nicht vorstellen, und vom ego habe ich bisher auch andere beschreibungen gehört (roger ~ eine schöne formulierung hast du da benutzt).
schön finde ich auch dein stichwort “vergöttern”: ich glaube daran, daß wenn jeder vollständig in sich ist, eine wirkliche begegnung stattfinden kann. dann entsteht etwas neues, deren basis/rahmen… die liebe ist.
naja, wer ist schon vollständig, höre ich gerade… vielleicht ist eine grundlage die intension, so als vorstufe?
lieben gru rené
Kommentar by rene lecoutre — 20. Mai 2008 @ 00:31
Hallo rene,
hallo SeelenLeerer,
danke für die freundliche Begrüßung.
es ist nicht ganz leicht für mich meine Gedanken in Worte umzusetzen,die dann auch wirklich das ausdrücken was ich “anrütteln” wollte.
Eben das Bewustsein vom Gesellschaftlichen , Bekannten in eine neue Feinere (oder einfachere) Ebene zu bewegen.
Es gibt! eben andere Beschreibungen vom Wort-Sinn EGO.
Und da wir scheint beide nicht!! an eine höhere bewertende Macht -Gott- glauben,warum sollten wir Menschen das Recht haben jemand anderen zu bewerten.
Ego-also ich,mein Selbst,mein Ich Bin -nichts anderes- negatives meinte ich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ego
Ein Dankeschön zurück und liebe Grüße
Gina
Kommentar by gina — 31. Mai 2008 @ 20:52
Was mich an dieser ganzen Sache total fasziniert ist, das diese Unterscheidung zwischen Liebe und “anhaften”, mir in einem völlig anderen Bereich unter einem völlig anderem Begriff geläufig ist. Und zwar stieß ich unter dem Begriff “OneItIs” zum ersten mal darauf, als ich mich mit Pick up beschäftigte. Entgegen der öffentlichen Meinung geht es weniger um das erobern von Frauen, als viel mehr darum seine Umwelt und vor allem sich selbst zu verstehen.
Wenn man mal verstanden hat, das Oneitis /anhaften eine krankhafte fixierung auf eine andere Person ist, weil man in sich selbst einen Mangel trägt von dem man sich wünscht, die andere Person würde in ausgleichen.
Das die Antwort aber nur bei sich selbst liegt und nur man selbst, diesen Mangel beseitigen kann. Dann landet man an einem Punkt wo man sich selbst sucht, versucht sich selbst zu finden; Versucht sich nicht mehr durch, Erfolg, materielle Werte, oder fremde Liebe und Anerkennung zu definieren und zu werten, sondern in sich selbst einen Kernselbstwert zu finden, der unabhängig ist von äußeren Einflüssen;
Der Vorurteilsfrei Dinge so akzeptiert wie sie sind, der frei ist von Neid, Eifersucht, Besitzdenken, Gier und all diesen negativen Eigenschaften die immer nur nach mehr trachten.
Wo also danach suchen?
Wie erreicht man diesen Zustand innerer Zufriedenheit? Wie wird man innerlich komplett?
“weitergeschrieben hätte ich gerne, wie man sich ganz praktisch mit dem anhaften auseinandersetzen kann, doch das wird vermutlich ein wälzer,” , das würde mich allerdings auch sehr sehr interessieren.
Vielleicht gibts aber auch gute Literatur die man zum Thema lesen kann?
Kommentar by Peter — 1. September 2008 @ 18:40
hallo peter,
das sind die großen preisfragen
und jeder findet seinen weg. am anfang steht immer diese frage, denn ohne würde man sich nicht bewegen. ~ sorry, hört sich platt an, ist keine antwort, und trotzdem ist es so.
wie aus einem suchen ein finden wird? na auch das ist bei jedem unterschiedlich. die weltlichen wissenschaften wie philosophie, psychologie… konnten anfang der neunziger letztendlich nicht meine fragen beantworten. so begann ich meine reise in der natur, mit meditation und hatha~yoga. das alles hat zur inneren ruhe geführt, wie die weisen schon meinen, daß man sich nur in sich selbst finden kann, hier ist alles schon vorhanden ist.
so bin ich zur bewußten spirituellen arbeit gekommen, und habe mich mit dies und das beschäftigt; und mit jenes, beschäftige ich mich heute noch.
gute literatur gibt es eine ganze menge, in denen sich hinweise finden, die einem helfen kann, zu leben ~ das “Kernselbstwert” zu finden.
wenn du magst könnte ich dir vielleicht etwas empfehlen. dafür kannst du gerne das feld, daß dich interessiert, ein wenig eingegrenzen. am besten als pm. mail~adresse gibt es hier.
oh ja, der wälzer.
lieben gruß rené
Kommentar by rene lecoutre — 1. September 2008 @ 23:24
Hm… jetzt bin ich hier rüber gestolpert und hab offensichtlich meine Antwort gefunden – auch wenn ich es eigentlich nicht wahrhaben will!
Dennoch würde mich interessieren, wie es denn mit dem Verliebtsein und einem möglichen damit verbundenen Liebeskummer aussieht. Wenn ich den Vergleich mit dem überlaufenden Wassereimer hernehme, ist die Verliebheitsphase ja eigentlich das Auffüllen an sich – kann ich da einen möglichen Schmerz genauso deuten?
Kommentar by Marc — 3. September 2008 @ 14:59
hallo marc,
das beispiel wassereinmer steht im beispiel für in~liebe~sein. wenn ich das nochmal definieren darf: in liebe sein “bedeutet… daß man ein offenes herz hat, sich berühren läßt und von liebe erfüllt ist.”
das hat grundsätzlich ersteinmal nichts mit einem anderen menschen zu tun.
das herz kann für einen anderen menschen aufgehen, und wenn man sich nur auf ihn konzentriert, dann kann es ein verliebtsein werden. wenn das auf gegenseitigkeit beruht, geben sich beide liebe, und diese energie läßt einen berauschen, und füllt auch den “wassereinmer” auf, bis irgendwann meist…
oh mensch, diese definitionen sind echt schwierig…
wenn ich nun liebe für jemanden empfinde und der andere erwidert es nicht, und ich empfinde liebeskummer, dann ist der fall klar: das ist ein Anhaften.
soweit kurz und knapp die logik.
es ist durchaus möglich liebe zu empfinden, ohne daß der andere es erwidert, und man selbst nicht vom liebeskummer geplagt wird. ~ hast du eine idee, wie das klappen könnte?
lieben gruß
rene
Kommentar by rene lecoutre — 3. September 2008 @ 18:35
Hallo Gina
Erst mal sorry,
dass ich erst jetzt antworte.
Scheinbar ist mir Dein Kommentar durch die Lappen gegangen.
In einem Punkt würde ich Dir gerne widersprechen.
Selbstverständlich glaube ich an eine höhere Macht.
Bloss kann ich mir nicht vorstellen, dass diese wertet.
Sie Gott zu nennen widerstrebt mir, denn dieser Begriff wird von der Kirche zu sehr in Anspruch genommen und deren Gott soll ja fürchterlich strafen und ist männlich.
Wenn aber jemand dies jemand Gott nennt, bereitet mir das keine Sorgen, da es blosss eine Umschreibung ist und ich weiss, wovon dieser Mensch spricht.
Die Wortverwirrung betreffend dem Ego ist nicht weiter tragisch. Uns geht es bloss um eine Unterscheidung zwischen dem Teil der gemeinhin als Ich bezeichnet wird und dem sogenannten Über-Ich. Um eine gewisse Form der Selbstreflektionen zu betreiben ist diese Unterscheidung wichtig, obwohl letztendlich Alles Eins ist.
Meist kennt das Ich Ängste und andere Formen des Zweifels, wogegen das Über-Ich frei davon ist.
Übrigen soll diese Selbstreflektion dazu dienen das Bewusstsein auf eine feinere Ebene zu heben, ob die einfacher ist, sei dahin gestellt.
Weisst Du mittlerweile was Du anrütteln wolltest?
Liebe Grüsse
SeelenLeerer
Kommentar by SeelenLeerer — 5. September 2008 @ 18:17
Hallo René
Wie erreicht man den Zustand innerer Zufriedenheit.
Blöd gesagt: Von alleine.
Das Leben bietet täglich Gelegnheit zum Wachstum indem es uns Herausforderungen stellt. Diese können wir annehmen oder wie Du selber schreibst eine Ersatzbefriedigung suchen.
Meiner Ansicht nach, werden die ungelösten Aufgaben einfach so lange gestellt, bis sie gelöst sind. Daher der Ausspruch von alleine.
Mein Lieblingsbuch dazu heisst Illusionen von Richard Bach, weil es mit viel Witz und Augenzwinkern geschrieben wurde und doch voller Weisheit ist.
Liebe Grüsse
SeelenLeerer
Kommentar by SeelenLeerer — 5. September 2008 @ 18:26
Hallo Marc
Das Verliebt sein soll uns vermutlich überreden eine Beziehung einzugehen, obwohl darin meist sehr viel Arbeit auf uns wartet.
Wenn nun jemand in dieser Phase schon auf Schmerz stösst, zeigt sich wie dieser Mensch mit Lieb zu sich selber umgeht. Darf die Lieb sich überhaupt erfüllen, oder muss sie unglücklich bleiben?
Der Schmerz lässt sich meist lindern, wenn man die Liebe trotzdem fliessen lässt, weil dadurch die Anhaftung sich auflöst.
Zudem ist es doch schön, wenn die Hormone fliessen, ob das Gegenüber nun antwortet oder nicht.
Das Auffüllen von dem wir hier sprechen, geschieht von innen, somit ist auch das Verliebt sein nur ein ersatz dafür.
Liebe Grüsse
SeelenLeerer
Kommentar by SeelenLeerer — 5. September 2008 @ 18:32
Guten Abend SeelenLeerer,
nun schau ich grad bei euch vorbei und glaub nicht was ich find.
Danke für deine Meinung, doch hast du wirklich meine Kommentare gelesen?
Beide?
Verbleibe hoffend
Gina
Vielleicht muss ich noch einmal anfügen,dass dies mein erster Versuch ist mich schreibend auszudrücken.
Kommentar by gina — 1. November 2008 @ 20:13
Hallo Peter ,hallo Marc,
versuchts doch mal hiermit
http://www.hermann-bachmann.de/de/liebe/liebe.
Das Buch ist von Klaus Joehle Leben mit Liebe- Der Bote
Bachmann hat es übersetzt und stellt es auf seiner Seie kostenlos zum Download zu Verfügung.
Es ist eine Kunst Einfach zu sein.
Liebe Grüße
Gina
Kommentar by gina — 1. November 2008 @ 20:37
Liebe Gina
Natürlich habe ich beide Kommentare gelesen
und danach beide einzeln beantwortet.
Weshalb fühlst Du Dich unverstanden?
Kannst es genauer umschreiben? Welche meiner Worte geben Dir dieses Gefühl?
Frage bloss, um genauer antworten zu können.
Bis bald
SeelenLeerer
Kommentar by SeelenLeerer — 14. November 2008 @ 07:54
Man kann eigentlich nur richtig Lieben, wenn man selbstlos ist. Nur wenn man sich selbst liebt, kann man andere Menschen genauso lieben wie sich selbst. Dies hat nichts mit Egoismus zu tun, denn der Zerstört eine Liebe nur auf Dauer. Im Grunde genommen braucht es Zeit um über den Schmerz hinwegzukommen und klare Gedanken zu fassen die zu dem Übel geführt haben. Aber eines darf man nicht haben. Angst vor dem allein sein. Denn dann flüchtet man von einer Libe in die nächste.
Kommentar by Thomas — 9. Januar 2009 @ 23:56