gestern habe ich erfahren, daß ein mir nahes wesen gestorben ist. ~ das ist hier nicht die plattform für gute wünsche … : eine gute reise dir! chodafis! ~
der tod erscheint oft in unserem leben und vermutlich je älter man wird, um so öfter.
der umgang mit dem sterben und dem tod, finde ich in der brd seltsam. andere länder gefallen mir da lieber, wie zum beispiel mexiko (infos wikipedia und bongard.net).
was mir immer hilft, wenn jemand gestorben ist, ist die die karmalehre, die mir einen anderen umgang ermöglicht. ein verlust ist jedesmal zu spüren, denn die verbindung zu dem wesen reißt ja scheinbar ab.
die karma~lehre hilft mir, das leben in einem größeren rahmen zu betrachten. der tod ist nicht das ende eines wesens, sondern nur sein körper hat sich verabschiedet. die seele und der geist sind weiterhin vorhanden.
wir haben gelernt, daß nach materieller sicht nur dinge real sind, die man berühren kann. das telefon beispielsweise hat es ermöglicht, wahrzunehmen, daß man auch einen draht zu fernen menschen hat, die ersteinmal „unberührbar“
sind.
und wer schon einmal einen telephatischen kontakt wahrgenommen hat, weiß auch, daß das telefon nur ein technisches spielzeug ist.
wenn ein wesen stirbt, sind seine seele und sein geist weiterhin existent, weshalb soll man dann nicht direkt mit ihr reden können? die priester der christlichen kirche können ja auch mir gott telefonieren (so war es zumindestens mal angedacht).
die karmalehre gibt das verständnis, daß nichts endlich ist, sondern ein kreislauf existiert. kein wesen ist wirklich tot, wenn es gestorben ist.
der tod eines wesens ist in diesem sinne nur ein übergang in einen anderen seinszustand. wie immer das auch ausschaut und was immer auch passiert, etwas existiert immer. ein schmetterling soll einen sturm verursachen können, also sollte ein einfaches telefonat wohl möglich sein.
wenn diese art der telefonie jemanden zu anstrengend erscheint, gibt es ja immer noch die möglichkeit, jedem wesen jetzt so zu begegnen, als wäre es das letzte mal.
vielleicht ist das eine antwort darauf, weshalb telepathische kommunikationen nicht öffentlich gelernt werden, daß wir immer in harmonie mit unseren mitwesen sein sollen? dann würde es nie etwas zu bereuen geben, was getan und nicht getan wurde, und jedes begräbnisfest, wäre der lebendige ausdruck der freude darüber, daß es wieder einer geschafft hat weiterzugehen.
link: meine kurz~version der karma und reinkarnationslehre