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28. März 2006

karma und reinkarnation

Filed under: alleinsein,leben — rene lecoutre @ 18:00

vor einiger zeit habe ich bei steffinos blockpage über meine sicht des karmas in einem kommentar auf den blog-beitrag reinkarnationsglaube und selbstmord geschrieben.

ich mußte öfter an den text denken und nun habe ich ihn mir nocheinmal vorgenommen und versucht ihn zu optimieren.

mein versuche einer knappe darstellung der karma~lehre, so wie ich sie verstanden habe:

karma ist die lehre von ursache und wirkung.

die ganze karmalehre baut darauf auf, daß gott die welt erschaffen hat.

gott, also es, hat einen rahmen kreiert, in dem es sich erfahren kann. wer endlos ist hat keinen bezugsrahmen und so ist eine erfahrung nicht möglich.

die seele eines menschen ist ein teil der großes seele, und alle seelen zusammen sind ein teil oder vielleicht auch das ganze, was wir in unserer sprache gott nennen.

vielleicht löschen wir erstmal gut und schlecht vor dem karma. eine beurteilung findet nicht statt. karma ist einfach da, so wie die sonne und der wind.

eine seele hat sich zu entwickeln und zu lernen. um seine eine aufgabe zu erfüllen, sucht sie sich einen körper auf der erde. je nach themenschwerpunkt :) stehen der seele alle körper auf der erde zur verfügung, neben menschlichen körpern auch steine, pflanzen und tiere…

beim menschen ist es einfacher die lehre zu erklären, also versuche ich mich daran:

die seele hat also eine aufgabe zu erfüllen. sie sucht sich einen menschlichen körper, der wird geboren und ab geht die geschichte, die man leben nennt.

das ziel ist klar, das erreichen des zieles, die erfüllung der aufgabe/n. das sich dahin bewegen auf das ziel wird allgemein als leben betitelt. den idealen pfad zur erreichung nennt man auch „den weg“.

um die ganze sache nicht so langweilig zu gestalten, denn wenn das ziel und der weg klar sind, würde es nur noch wie ein schachbrettspiel sein, hat sich jemand den freien willen einfallen lassen.

der mensch hat den freien willen, das heißt er kann seinen weg zum ziel selbst wählen. nimmt er den geraden, den optimalen, oder sucht er sich vielleicht ein anderen. das ist ihm selbst überlassen.

bildlich gesehen ist es vielleicht so: wenn das ziel rom ist, kommt er irgendwann dort an, denn bekanntlich ist die erde rund, und wie heißt so schön: alle wege führen nach rom. :)

auf seinem weg, macht der mensch natürlich irgendwelche sachen, wie essen, trinken, menschen anlügen, seinen freunden helfen oder den urwald zu roden.

die seele ist die ganze zeit da und hilft ihm weitervoranzugehen. sie spricht als eine kleine leise stimme zu ihm.

der mensch kann, ausgestattet mit dem freien willen, sich sogar aussuchen, ob er auf diese kleine stimme hört oder nicht.

biegt der mensch auf grund seiner freier willensentscheidung von seinem weg zum ziel ab, da er beschlossen hat, erstmal etwas anderes zu tun, dann kann beispielsweise ein kurzschluß im elektrischen system entstehen, wie wenn tee auf die tastur kleckert.

der “richtige weg� geht (mehr oder weniger wie) gerade aus, auf das ziel und dinge die unterwegs zu erledigen sind, werden im spiel getan, ähnlich einen adventure game (schlüssel einsammeln ect.).

wenn nun irgendwo ein schlüssel in diesem leben nicht gefunden wurde, kehrt die seele in einen anderen körper zurück, von dem sie glaubt, daß sie das thema „schlüsselfinden und weitermarschieren“ da am besten lernen kann (also umfeld, familie, region ect.).

das zurückkehren heißt reinkarnation. in dem neuen leben heißt es den schlüssel zu finden, die tastatur wieder zu trocknen und weiter geht die reise.

auch ist es möglich, nur den schlüssel zu finden, um sein ziel zu erreichen. am ziel kann man dann immernoch die tastatur trocknen.

soweit mein verständnis der karma~lehre. wie in jedem spiel, gibt es auch bei diesem etliche joker, abkürzungen und auch irrwege. doch keine bange, das ist alles zu schaffen. :)

nähere infomationen gibt es vielleicht, wenn ich an meinem ziel angelangt bin, und dann vielleicht bei steffino. ;)

ausführlicher ist die karma~ und reinkarnationslehre bei wikipedia nachzulesen.

10. März 2006

mutter erde ~ von der steinzeit bis zur gegenwart

Filed under: alleinsein,leben — Schlagwörter: , — rene lecoutre @ 10:00

ich bin die mutter erde:
ich bin die ewig-alte,
die urmutter aller wesen,
und zugleich die ewig-junge,
die sich stets selbst erneuert,
die ewig aufersteht durch wiedergeburt:
ich bin demeter und persephone zugleich…

quelle: ehmer “göttin erde. kult und mythos der mutter erde.” via projekt hypersoil

in dem beitrag “mutter erde – die mutter allen lebens” wird die wahrnehmung der erde von der altsteinzeit bis hin zur gegenwart dargestellt. so gibt es ansichten von “du sollst dir die erde untertan machen” bis hin zur wahrnehmung der lebendigkeit der erde, der wahrnehmung, daß sie ein riesiger organismus ist.

hier der link zu den seiten “mutter erde – die mutter allen lebens

5. März 2006

im hier und jetzt sein

Filed under: alleinsein,fotos bilder — Schlagwörter: , , , , — rene lecoutre @ 16:00

herz herzen im schnee
zugegeben, in der winterzeit liegt nicht immer schnee, der alles graue sanft verhüllt und seltener noch sind herzen im schnee zu finden. :)

eine schöne geschichte zum winter und dem wunsch, es möchte endlich frühling werden… habe ich einmal in dem buch “schamanismus ~ eine einführung in die tägliche praxis” von tom cowan gelesen.

tom cowan beschreibt, wie er durch den wald geht. es ist winter, kalt und grau. plötzlich taucht das grüne wesen neben ihm auf (er meint, von diesem wesen wird oft in der literatur als “waldgeist” geschrieben, doch da er ihm nie begegnete, glaubte er nicht daran). ziemlich überrascht fragte er “den grünen”, wer er sei. er antwortete: “winter”.

da war es ihm klar, daß er nicht wirklich im hier und jetzt war, sondern mit seinen gedanken entfloh, an irgend einen palmen~bade~strand…

es ist wie es ist. :) und für alle, die sich darin üben möchten, wo sie gerade sind eine kurze randbemerkung: laut erfahrung kommt der nächste frühling bestimmt. so, und nun weiter herzen gemalt. :)

hier noch ein zitat aus seinem buch in diesem beitrag die liebe zum leben.

4. März 2006

frühlings tag und nachtgleiche ~ ritual in berlin

Filed under: alleinsein — Schlagwörter: , — rene lecoutre @ 10:00

am 20 märz ist tag und nachtgleiche, der tag hat genau die gleich länge wie die nacht. :)

die tag und nachtgleiche im märz ist die begrüßung des frühlings. der winter verabschiedet sich. von nun an steigt die sonne weiter hinauf und die tage werden länger. die pflanzen beginnen sich zu regen und alle leben wacht aus seinem winterschlaf auf.

die frühlings tag und nachtgleiche ist ein übergang und wird seit alters her rituell gefeiert.

da der 20. in diesem jahr auf einem montag fällt, finden viele feste am sonntag statt, so auch im house of shaman.

am 19.03 um 15 uhr beginnt die feier und das ritual in der lahnstraße 10, in berlin neuköln. die veranstaltung ist kostenlos.

2. März 2006

es ist was es ist

Filed under: alleinsein — Schlagwörter: — rene lecoutre @ 20:15

es ist unsinn
sagt die vernunft
es ist was es ist
sagt die liebe

es ist unglück
sagt die berechnung
es ist nichts als schmerz
sagt die angst
es ist aussichtslos
sagt die einsicht
es ist was es ist
sagt die liebe

es ist lächerlich
sagt der stolz
es ist leichtsinnig
sagt die vorsicht
es ist unmöglich
sagt die erfahrung
es ist was es ist
sagt die liebe

autor: erich fried

26. Februar 2006

die alte krähe ~ juan reyna

Filed under: alleinsein — Schlagwörter: , — rene lecoutre @ 10:00

alte krähe

als der herr der morgendämmerung erschien
und die gefiederte schlange wiederkam,
sagte mir eine alte krähe,
wie man ein gutes leben führen könnte,
wie die natur es sie gelehrt

freue dich
      halte die augen offen
      entzünde das feuer, sei freund mit ihm
      flüstere von der schönheit um dich

unten
oben
sei überall zuhaus
sieh dich weiter um
      beim zweiten mal
      langsamer
und jedesmal singe dabei
und dir werden flügel wachsen.

autor: juan reyna
quelle: via loveletter :)

23. Februar 2006

gutes sprechen

Filed under: alleinsein,leben — Schlagwörter: , , — rene lecoutre @ 10:00

sprich nie böse von einem menschen,
wenn du es nicht gewiß weißt!

und wen du es gewiß weißt,
frage dich: warum erzähle ich es.

johann kaper lavater 1741-1801

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