alleinsein.de

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wenn sie die domain erwerben möchten können sie hier mit mir in kontakt treten.

21. Mai 2007

du wirst nie mehr allein sein

Filed under: einsamkeit — rene lecoutre @ 11:00

vielleicht kann man auch sagen “du wirst nie mehr allein sein können”?

so sehr ich ralphs 20-punkte-heilplan gegen dateninfantilität zustimme und den lustigen link des arbeitskreis vorratsdatenspeicherung (zu sehen oben rechts im fenster, wie beispielsweise bei der netztaucherbrille) hier einbinden möchte und das projekt unterstützenswert finde, wird mir ein punkt einfach nicht ernstgenommen.

hier auf alleinsein.de kommen ab und zu menschen, die sich einfach allein, einsam und verlassen fühlen. sicherlich ist alles, was in den letzten jahren gegen die bösen gefahren unternommen wurde, die uns allgegenwärtig bedrohen, eine beschränkung der bürgerrechte. ~ ich kann das wort bürger nicht leiden, also menschenrechte… ~ doch wir wachsen so viel einfacher zusammen.

niemand wird sich mehr einsam und verlassen fühlen können, denn er ist mit allem und jedem verbunden. das ist es doch, was im breiten feld der esoterik ständig gebetet wird und so schwierig zu erfahren scheint, nämlich die einheit zu erfahren. ;)

naja, vielleicht kann man die einheit auch gesünder anders erfahren? vielleicht sollte man diese menschen auch nicht nur als längeren arm von irgendwelchen firmen sehen, die daran kräftig verdienen werden. vielleicht braucht ein minister einfach einmal einen anderen umgang? vielleicht etwas therapeutische unterstützung, und dann können wir ohne solche maßnahmen friedlich und frei die einheit aus uns heraus erleben?

[update] das nennt man dann eigenverantwortung. ;)

25. Februar 2007

liebeskummer

Filed under: einsamkeit — rene lecoutre @ 10:10

eines der hauptgründe, weshalb jemand alleinsein.de besucht, scheint das thema einsamkeit und die schmerzen die damit verbunden zu sein.

in meiner arbeit kann ich beobachten, daß in der beratungstätigkeit, die einige dozenten/lehrer und langjährige schüler anbieten, das herz, die liebe und die partnerschaft zu 90% als thema haben.

was liegt näher, als sich das zum hauptthema eine beratungstätigkeit zu machen? silvia fauck, eine psychologische beraterin, hat die erste liebeskummer-praxis deutschlands in berlin und hamburg eröffnet. ein interview gibt es mit ihr im elite-blog zu lesen.

eine weitere beobachtung, die ich machen konnte ist, daß es vor allem für esoterisch interessierte menschen schwierig erscheint, einen neuen partner mit ähnlichen interessen zu finden. vielleicht kann denjenigen die online-partnerbörse selenflirt weiterhelfen (das angebot habe ich allerdings nicht getestet und ausprobiert).

21. Februar 2007

angst vor dem alleinsein

Filed under: einsamkeit — rene lecoutre @ 10:10

es gibt viele wege einer angst zu begegnen ~ unvollendete gedanken.

wenn ich den mut habe mich meiner eigenen angst zu stellen, ihr zu begegnen, kann ich erkennen, welchen weg ich mir gewählt habe, dieser angst in diesem leben zu begegnen, und welche vermeidungsstrategien ich anwende.

einsamkeit ist ein zentrales thema im leben und sie zu verdecken, dafür gibt es soviele möglichkeiten, daß ich sie gar nicht alle aufschreiben mag.

gregg braden stellt in seinem buch “zwischen himmel und erde” die frage, ob wir ein physisches wesen sind, das eine spirituelle erfahrung macht, oder ob wir ein spirituelles wesen sind, das eine physische erfahrung macht.

wie auch immer jeder diese frage für sich beantwortet, zeigt sie einem selbst, wie er das leben wahrnimmt und erfährt. und menschen aus beiden “lagern der ansichten” nutzen oft die formulierung “daran habe ich gelernt…”.

das bringt mich dazu zu behaupten :-) , daß das leben ein weg des lernens ist, ein weg des lernens in beziehungen zu unseren mitmenschen, tieren, pflanzen und allem, was uns umgibt.

und so ist auch die einsamkeit eine kleine station auf dem weg, den wir beschreiten. hier können wir lernen uns aus dem kokon des verlassenssein zu öffnen, um das leben in seiner vielfältigkeit wahrzunehmen.

in welchen momenten ist man sich selbst bewußt? in welchen momenten spürt man seine eigene lebendigkeit und das dazu~zu~gehören, zu dem leben, das und jderzeit umgibt?

haben wir den mut jemanden von dieser angst zu erzählen, von dem, was wir denken, fühlen und empfinden? das ist ein schwieriger moment, denn es steht dem sich~einspinnen in einen kokon gegenüber. es ist ein öffnen und die frage hier ist: was habe ich zu verlieren, wenn ich das tue? habe ich die kraft?

vielleicht lautet eine bessere frage: was kann ich gewinnen?

27. März 2006

der panther ~ rainer maria rilke

Filed under: einsamkeit — rene lecoutre @ 22:00

der panther
im jardin des plantes, paris

sein blick ist vom vorübergehn der stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
ihm ist, als ob es tausend stäbe gäbe
und hinter tausend stäben keine welt.

der weiche gang geschmeidig starker schritte,
der sich im allerkleinsten kreise dreht,
ist wie ein tanz von kraft um eine mitte,
in der betäubt ein großer wille steht.

nur manchmal schiebt der vorhang der pupille
sich lautlos auf-. dann geht ein bild hinein,
geht durch der glieder angespannte stille-
und hört im herzen auf zu sein.

rainer maria rilke

21. Februar 2006

wenn es weh tut, ist es keine liebe

Filed under: alleinsein,einsamkeit — Schlagwörter: , , , , , , , , — rene lecoutre @ 10:15

das anhaften ist ein begriff, der mir im deutschen sprachgebrauch nicht geläufig ist. im buddhismus hat er ein bedeutung bei dem thema liebe. der buddhismus unterscheidet sehr schön die liebe und das anhaften.

liebe bedeutet im buddhismus, daß man ein offenes herz hat, sich berühren läßt und von liebe erfüllt ist.

in liebe sein bedeutet, daß man keinen mangel leidet. in liebe sein heißt vom glück erfüllt zu sein. es ist vielleicht wie mit einem wassereimer der überläuft. das überlaufen ist dann die liebe, die dem anderen bedingungslos gegeben wird.

als anhaften wird der zustand angesehen, wo der mensch einen inneren mangel hat und daran leidet. er braucht andere dinge, menschen und vor allem einen partner, der diesen mangel ausfüllen soll. der mangel wird oft als leere empfunden, ein einsam sein.

die leere und den mangel kann man auf verschiedene wege überdecken, beispielsweise mit einem neuem technischen spielzeug, oder einem interessanten menschen, den man auf einer party kennenlernt, oder auch wenn man verliebt auf einer rosaroten wolke schwebt.

doch nach einer zeit ist das neue verbraucht und der mangel ist wieder zu spüren. dem kann man mit neuen errungenschaften begegnen, die aber wieder nur eine zeit lang die leere überdecken, und es entsteht ein komischer kreislauf. ~ das ist vermutlich eine ursache des konsum~wahns in unserer gesellschaft. ~

der mangel, das gefühl der leere, ist oft verbunden mit unbewußten vorderung an unsere partner im leben, diesen wieder auszugleichen, sei es in einer liebes~beziehung, im freundeskreis oder in der familie. “sie sind dafür zuständig”, wie wir wir uns fühlen. man braucht den anderen, um selbst glücklich zu sein und keine leere zu verspüren ist das anhaften. aus dem brauchen wird dabei ein ver~brauchen…

dem mangel kann man auch heilsam begegnen. es ist natürlich ganz einfach. :) man schaut sich die ganze sache einfach einmal an. sich der leere in sich selbst zu stellen und das anhaften zu verstehen, ist ein erster schritt, auf dem weg des lernens, wie wir “den wassereimer” durch unsere eigene kraft wieder auffüllen können.

manchmal ist das verstehen schwierig oder scheint gar nicht möglich. dann ist es zeit sich hilfe zu holen. eine hilfe kann zum beispiel das buch “hoch wie der himmel, tief wie die erde ~ meditationen zu liebe, beziehungen und arbeit” sein. in ihrem buch schreibt sylvia wetzel auch über die unterscheidung von liebe und anhaften:
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