28. Februar 2006 von rene lecoutre
eine zeit lang habe ich mit zwei frauen in einem riesigen haus zusammengewohnt. in dem haus gab es gäste und beschwerdebuch. auf der letzten seite gibt es einen eintrag einer frau:
“wir sind alle nur gast auf der erde und wir verschleudern manchen tag, als hätten wir mehr zeit, als wir jemals ausgeben können, mit lustlosigkeit und streit um nichtigkeiten, mit dumpfen brüten ungelegter eier.
die größte vrschwendung jedoch ist die zeit der angst; angst macht blind, taub, lahm und leer.
es ist wie es ist, das leben, fröhlich und traurig, laut und leise, unendlich groß und winzig klein zugleich und … ist der schönste platz es zu leben”
chodafis “schönster platz”
!
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27. Februar 2006 von rene lecoutre
der britische journalist leo hickman schreibt regelmäßig kolumnen in der tageszeitung “the guardian”. hier berichtet er über seinen versuch, mit den moralischen problemen des alltags klar zu kommen.
die texte werden ins deutsche über setzt und sind auf der website des “greenpeace magazin” zu lesen
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26. Februar 2006 von rene lecoutre
alte krähe
als der herr der morgendämmerung erschien
und die gefiederte schlange wiederkam,
sagte mir eine alte krähe,
wie man ein gutes leben führen könnte,
wie die natur es sie gelehrt
freue dich
     halte die augen offen
     entzünde das feuer, sei freund mit ihm
     flüstere von der schönheit um dich
unten
oben
sei überall zuhaus
sieh dich weiter um
     beim zweiten mal
     langsamer
und jedesmal singe dabei
und dir werden flügel wachsen.
autor: juan reyna
quelle: via loveletter
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25. Februar 2006 von rene lecoutre
wer interesse, hat einmal auf ökologischen betriebenen höfen gegen kost und logis mitzuarbeiten, wird bei der organisation wwoof fündig. zwei tage sind die mindeszeit der mitarbeit und einige höfe bieten beim längeren verweilen auch ein taschengeld an.
wwoof deutschland vermittelt adressen zu biohöfen in deutschland und ihre partner~organisationen zu höfen in europa und weltweit.
wenn das taschengeld stimmt, stelle ich mir das als eine schöne möglichkeit vor, durch europa zu reisen. gesundes essen und vermutlich nette und offene leuten sind dabei mit inbegriffen.
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von rene lecoutre
radio höre ich mitunter nur beim autofahren. neben deutschlandradio und deutschlandfunk, die interessante reportagen bringen, ist mein lieblingssender radio 1. für menschen, die nicht dem berlin~brandenburgischen kulturkreis angehören
empfehle ich den livestream zum reinhören.
gestern lief ein neuer song von element of crime “die straßenbahn des todes“.
ich finde wortspiele sehr schön und ein schönes habe ich in diesem lied aufgeschnappt:
„wo die neurosen wuchern will ich landschaftsgärtner sein.”
die website der band der band und auch das blog von sven regener zeigen komischerweise den songtext nicht an.
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24. Februar 2006 von rene lecoutre
das sich bioläden neben dem verkauf von bio~produkten engagieren zeigt mir der bioladen “globus naturkost und naturwaren” in eberswalde.
dort habe ich die “transregionale”, die zeitung der gentechnikfreien regionen europas, gefunden. die zeitung wird vom bündnis “gmo free regions herausgegeben, in der sich 160 europäische regionen verbunden haben. in ihrer zeitung zeigen sie gründe für eine gentechnikreie landwirtschaft auf, und informieren mit fakten und hintergründe.
die zeitung gibt es hier als pdf zum lesen.
eine site in deutsch, die sich der gentechnikfreien regionen widmet ist gentechnikfreie-regionen.de.
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von rene lecoutre
als einstimmung lese bitte vorher diesen beitrag:
anmerkungen zu heilpflanzen und heilkäuter
im februar können folgende planzen und pflanzenteile gesammelt werden.
- die zweige der mistel
- die rinde der eiche
- die wurzeln von beifuß, meerrettich und quecke
- das kraut der brunnenkresse
nach alten überlieferungen wird die mistel für magische zwecke zum letzten vollmond vor ostern und zum vollmond vor weihnachten geschnitten.
dafür wird die mistel mit einer goldenen sichel vom baum geschnitten und dann läßt man sie runterfallen. unten wird sie in einem weißen tuch aufgefangen. sie darf nicht den boden berühren.
die pflanzenkundigen der alten zeit haben die mistel gleich in einen topf mit kochendem wasser gegeben und sofort verwendet.
der mistel werden magische kräfte zugesagt. sie diente früher auch als eine art katalysator für andere kräuter.
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